Mittwoch, 2. April 2008

Lampreia

haben wir gekostet als wir in Ponte de Lima waren.
Keiner konnte mir erklären, was das für ein Tier ist. So eine Art "Wasserschlange" meinte man. Nun hab ich nachgeschaut. Das Tier heisst auf deutsch Neunauge.
"Neunaugen sind fischähnliche, stammesgeschichtlich sehr primitive Vertreter der Wirbeltiere" steht bei Wikipedia.
In Portugal wird Lampreia ab Ende Januar bis Mitte April gegessen und auf zwei Arten serviert. Entweder im eigenen Blut zusammen mit Reis gekocht oder als 'Lampreia à Bordalesa', wobei die Fischstücke in einer Sauce aus Rotwein, Essig, dem eigenen Blut, Zwiebeln und Knoblauch gedünstet werden. Dazu wird Reis und kleine Toaststücke gereicht. Diese Variate haben wir probiert, weil der Ober meinte, sie wäre nicht ganz so kräftig im Geschmack. Aber selbst so musste sich JF ganz schön überwinden mehr als einen Bissen zu essen. Johannes hat es probiert und fand zumindest die Toaststücke mit Sauce essbar. Mir hat es wohl noch am meisten geschmeckt von uns Dreien, obwohl auch ich dieses Gericht so schnell nicht wieder auf meinem Teller haben muss.

Kommentare:

Bruxa hat gesagt…

Die Zubereitungsarten Eures Essens waren ja wirklich sehr nördlich.
Schau mal - so könnte es mir z.B. schmecken:
1 lampreia com cerca de 1 Kg ;
1 cebola ;
200 gr presunto ;
1 limão ;1 ramo de salsa ;
2 cravos-da-india ;
5 grãos de pimenta ;
0,5 dl vinho branco ;
0,5 dl azeite ;
Sal.

Aber ich esse ja Fisch auch auf - fast -alle Arten

Boa noite Lisa

EausP hat gesagt…

Das klingt gut, aber da meine Männer nun so gar nicht begeistert waren von der Lampreia werde ich es wohl so bald nicht nachkochen. Für dieses Jahr ist die Lampreia- Fangzeit wohl eh vorbei.