Sonntag, 31. August 2008

Schön wars

Das letzte Wochendende vor dem Schulanfang wurde nochmal zu einem ausgiebigen Strandaufenthalt genutzt.

Als wir am Strand ankamen war es noch recht diesig.


Aber es klärte bald auf.










Zum Abschluss gab es ein leckeres Mittagessen


Salada de polvo


Arroz de tamboril e gambas

Dazu einen leckeren Rosé.

Hoffentlich ist am nächsten Wochenende immer noch so schönes Wetter

Freitag, 29. August 2008

Clone Wars

Alleine hätte ich mir bestimmt nie diesen Film angesehen. wo ich doch schon nach wenigen Minuten das Zimmer verlasse, wenn einer dieser Star Wars Filme im Fernsehen läuft. Aber Johannes findet diese ganzen Lichtschwerterkämpfe toll und wartet seit Wochen auf den neuen Film. Dann bekamen wir auch noch eine Freikarte, und das trieb schliesslich auch mich ins Kino.
Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi fechten gerade an vorderster Front. Da erhalten sie einen besonderen Auftrag, sie sollen den von Count Dooku und Sith-Lady Asajj Ventress entführten Sohn des Gangsterbosses Jabba the Hutt suchen und zurückbringen.
Als Star Wars Ignorantin sagten mir schon die meisten Namen gar nix. So konnte ich auch an der angeregten Unterhaltung von Vater und Sohn, die sich an den Film anschloss nicht teilnehmen. Trotzdem fand ich den Film unterhaltsam, und ich habe mich während der 90 Minuten nicht gelangweilt

Donnerstag, 28. August 2008

Neubeginn

Die letzte Ferienwoche neigt sich dem Ende zu. Die Schulbücher liegen schon zu Hause und warten darauf eingebunden zu werden.
Johannes darf noch sein Zimmer, vor allem seinen Schreibtisch aufräumen, auf dem sich in den langen Ferienwochen doch aller möglicher und unmöglicher Kram angesammelt hat. Dann muss das Mäppchen kontrolliert und die Schultasche gesäubert werden, und es kann wieder losgehen.
Für mich bedeutet das früher aufstehen, Johannes aus dem Bett treiben, Pausenbrote schmieren und spätestens 7.45h im Auto sitzen.
Aber vorher werden wir noch die letzten schulfreien Tage geniessen.

Mittwoch, 27. August 2008

Unsanft

geweckt wurde ich heute morgen kurz vor 7.00h, weil Johannes an meinem Bein rüttelte. Ich ahnte nichts Gutes. "Ich habe Bauchweh" kam dann auch gleich von ihm.
Also Aufstehen, Tee kochen und schon mal die hom. Hausapotheke rausholen.
Gestern abend hatte er Rührei gegessen, und ich hatte da schon so ein ungutes Gefühl. Ich hatte die Eier nicht auf Frische getestet, da Schwimu, die sie uns am Wochenende eingepackt hatte meinte, sie seien ganz frisch von Nachbars Hühnern.
Die Rühreier verliessen jedenfalls den Körper auf dem gleichen Weg, wie sie gestern dort reingekommen sind. Danach ging es dem jungen Mann auch schon etwas besser.

Dienstag, 26. August 2008

Chiado

Seit Wochen wunderte ich mich, warum in den Zeitschriften so viel über den Chiado geschrieben wurde, ich habe mir schon eine Liste der Geschäfte und Restaurants gemacht, die ich dort mal aufsuchen möchte.
Gestern allerdings wurde mir klar, warum der Chiado in aller Munde ist. Am 25. August 1988, also vor 20 Jahren war der verheerende Brand, der grosse Teile des Stadtviertels Chiado zerstörte. Vieles ist inzwischen wiederaufgebaut, aber ist gibt noch genug zu tun, um den Chiado wieder zu dem zu machen, was er einmal war.
Einen interessanten Artikel hierüber gibt es bei ihm.

Montag, 25. August 2008

Ein sehr interessantes Museum

das MASS MoCA (MASSACHUSETTS MUSEUM OF CONTEMPORARY ART) in North Adams, Massachusetts.


Donnerstag, 21. August 2008

Seltsam

Es gibt einfach Sachen, die mich an meinem Gastland auch noch nach all den Jahren irritieren. Eine davon ist der "Fussballclubzugehörigkeitswahn" der Portugiesen, der sich dann auch meist auf die drei Clubs Benfica (rot), Sporting (grün) und Porto (blau) beschränkt.
(Anmerkung: Benfica ist neben Sporting einer der beiden grossen Sportvereine in Lissabon und steht im Guinnes Buch der Rekorde als der grösste Verein der Welt nach Mitgliederzahlen. Neben Fussball werden in diesen Vereinen auch andere Sportarten trainiert)

Als ich ganz am Anfang ein neues Ringheft bei der Sekretärin bestellte, wurde ich doch allen Ernstes gefragt, ob ich 'Benfica', 'Sporting oder 'Porto' wollte, im Klartext hiess das, ob ich das Heft in rot, grün oder blau haben wollte.
Und es gibt wirklich Leute hier, die Hefte oder Kalender nur in der eigenen Clubfarbe oder einer neutralen Farbe akzeptieren.

Nun aber zu dem, was mich heute eigentlich aufgeregt hat.

Nelson Evora hat im Dreisprung eine Goldmedaille für Portugal gewonnen.

Ein Kollegen, der das wohl gerade gelesen hatte sagte laut zu seinem Nachbarn: "Benfica hat eine Goldmedaille gewonnen".
Nicht etwa Portugal hat eine Medaille, nein der Sportverein Benfica hat sie gewonnen.

Olympische Spiele

Gewonnen haben die portugiesischen Athleten bisher nur eine Medaille.
Dafür sind sie um so besser beim Abgeben hanebüchener Entschuldigungen und Rechtfertigungen.
Allein das sollten sie fürs nächste Mal besser trainieren.

Hier ein paar Beispiele:

Die Athletin Jéssica Augusto beschloss nicht am 5000 Meter Rennen teilzunehmen, weil sie schon bei den 3000 Metern schlecht abgeschnitten hatte.
"Jetzt mache ich Ferien. Für die 3000 Meter habe ich sehr hart trainiert. Die Afrikanerinnen sind stark. Es ist unnötig gegen sie anzutreten" sagte sie.

Der Kugelstosser Marco Fortes hatte eine noch bessere Entschuldigung für seine schlechte Leistung.
"Morgens ist es nur im Bett gut, wenigstens gilt das für mich"

Oder auch Arnaldo Abrantes, der seinen 52. Platz beim 200 Meter Rennen so rechtfertigte:
"Als ich in dieses volle Stadion eintrat war ich einfach ein bisschen blockiert."

Der Reiter Miguel Ralão Duarte musste aufgeben, da seine Lusitanostute hysterisch wurde. Er sagte, das Pferd hätte sich beim Anblick der vielen Bildschirme erschreckt.

Im Gegensatz dazu gewann Vanessa Fernandes die erste Medaille für Portugal, Silber im Triathlon.

Mittwoch, 20. August 2008

Zurück

von unserem Kurzurlaub in der deutschen Hauptstadt.

Es war mal wieder schön ein bisschen Berliner Luft zu schnappen, Neues anzuschauen, Altes wiederzuentdecken, ehemalige Kollegen zu treffen oder einfach nur durch die Stadt zu bummeln.

Johannes hat es am besten im Legoland gefallen. Daneben war er besonders von den Wildschweinen beeindruckt, die in Zehlendorf vor unserem Auto die Strasse überquerten.

Bei Monsieur Vuong
in Mitte hat es uns so gut geschmeckt, dass wir sogar zwei Mal dort gegessen haben.
Ein bisschen Zeit muss man hier schon mitbringen, den meistens ist es voll und man muss eine kleine Weile auf einen freien Platz warten.

Unangenehm aufgefallen in Berlin sind mir die Leute, die mit der offenen Bierflasche in der Hand durch die Stadt laufen, in der S-Bahn sitzen oder sogar auf dem Kinderspielplatz. Der Mann, der seiner Tochter eine Hand reichte, um ihr beim Balancieren zu helfen und in der anderen seine Bierflasche festhielt, machte auf uns schon einen seltsamen Eindruch. Sowas sieht man in Lissabon nicht.

Nachtrag: Das eigenartige Phänomen, dass man in Geschäften oder dem Restaurant eines grossen Kaufhauses erst einer Toilettenfrau Geld auf den Teller legen muss bevor man dieselbige aufsuchen kann, hatte ich völlig vergessen.

Dagegen fahren sogar die Busse genau nach Fahrplan und das Erscheinen des nächsten kann man an einer Anzeige an jeder Haltestelle ablesen. Ein Ding der Unmöglichkeit in Lissabon.

Sonntag, 10. August 2008

Noch mehr Urlaub

Der erste Teil unseres Urlaubs ist rum und wir warten schon auf den zweiten Teil.
In der Zwischenzeit nutzen wir das schöne Wetter und fahren zum Strand.
Es bleibt also weiterhin ruhig hier.