Montag, 1. August 2011

Urlaub 2011 (10. Juli)

Heute musste nur eine Strecke von etwas mehr als 700 km zurückgelegt werden.
Aber auch dies taten wir ohne grosse Pausen. Erst als wir am Mittelmeer ankamen, suchten wir uns einen Strand für eine kurze Rast.



Ein Sprung ins nicht sehr kalte Nass und dann ging es auch schon weiter nach les Baux-de-Provence, wo wir die nächsten vier Tage unsere Zelte in dieser sehr netten Herberge am Fusse der Burgruine aufschlagen wollten.



Weil wir nicht noch mal losfahren wollten, assen wir auch hier zu Abend.
Habe leider vergessen das leckere Menue zu fotografrieren.


Immerhin sieht man auf diesem Bild die Käseplatte mit Honig, sehr lecker.

Am nächsten Morgen liefen wir gleich die Treppen hoch zur Burg

und frühstückten dort.

Anfangs hatten wir die Gassen und Geschäfte für uns allein, denn die Touristenbusse kommen erst so gegen 11 Uhr.








Bau ist übrigens der provençalische Name für Abhang.


Zu einer richtigen Burg gehört natürlich auch ein Pranger.




Bis 1990 wurde hier Bauxit (benannt nach seinem Fundort les Baux) abgebaut.


Das Geräusch der Zikaden ist überall zu hören und mit ein bisschen Aufmerksamkeit findet man sie auch in den Bäumen versteckt.




Inzwischen war der kleine Ort voller Touristen und wir suchten eine Abkühlung im Pool unserer Herberge.


Später besuchten wir die Ruinen von Glanum, sahen uns aber nur das Mausoleum


und den Triumphbogen an,




da die eigentliche Ausgrabungsstätte schon geschlossen war.
Hier machten die Zikaden einen ohrenbetäubenden Lärm.

Danach fuhren wir nach Saint-Rémy-de-Provence, der Stadt in der Nostradamus 1503 geboren wurde, tranken hier

ein Glas Rosé, das zu unserer Verwunderung mit Eiswürfeln serviert wurde.

Danach kauften wir Olivenöl. Im Vallée-des-Baux wird das beste Olivenöl Frankreichs hergestellt. Es schmeckt ganz anders als das portugiesische, viel grüner. Seit 1997 besitzen die Öle aus dem Vallée-des-Baux eine AOC-Auszeichnung (appellation d'origine contrôlée - höchste Qualitätsklasse)



und stärkten uns in einer Brasserie.
Hier unsere Gerichte:








Zum Abschluss ein kleiner Verdauungsspaziergang, bei dem wir dieses hübsche Karussel entdeckten



Den Besuch den Schokoladenladens müssen wir auf einen anderen Tag verschieben.

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