Dienstag, 17. September 2013

Requiescat in pace

Als ich die Nachricht über den Tod Otto Sanders in der Zeitung las fiel mir wieder ein, wann ich ihn zum ersten Mal auf der Bühne gesehen hatte.
Es war Ende 1982 in der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Das Stück Kalldewey Farce von Botho Strauß lief dort mit großem Erfolg. Ich wohnte damals nicht in Berlin, aber die Freundin eines Bekannten konnte Karten für uns ergattern.
Einige Jahre später sah ich ihn dann noch in Tschechows Die drei Schwestern und in Bertolt Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti.

Den Film Himmel über Berlin von Wim Wenders, in dem er den Engel Cassiel spielte, habe ich allerdings bis heute nicht zu Ende angeschaut.
Ich weiß noch, dass ich schon etwas müde war, als ich mir die Kinokarte im Cinema Paris am Kurfürstendamm kaufte. Beim Anschauen des Films fielen mir dann auch bald die Augen zu, so dass ich schleunigst das Kino verließ, um nicht dort auf dem gemütlichen Sessel einzuschlafen. Eigentlich hatte ich vor, mir den Film dann später mal anzuschauen. Allerdings ist mir das bisher noch nicht gelungen.

Ein paar Tage später folgte ihm Marcel Reich-Ranicki.
Einige Tage darauf sehe ich die Todesmeldung von Paul Kuhn.

Nachtrag: Lou Reed starb am 27. Oktober 2013

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