Dienstag, 3. März 2015

Wochenendpläne

hatten wir eigentlich keine besonderen. Aber dann erreichte uns Freitag nachmittag der Hilferuf einer Freundin. Sie brauchte eine Fahrgelegenheit ins Alentejo. Es gab wohl irgend ein Problem mit dem Wasser in ihrem Haus dort. Sie hatte schon mit dem Klempner gesprochen, der bereit war am Samstag vorbei zu kommen, also fehlte nur eine Möglichkeit für sie überhaupt dort hin zu kommen.
Warum nicht, in die Ecke wolte ich schon länger mal wieder fahren.
So holten wir sie Samstag nach dem Frühstück ab und fuhren Richtung Süden. Johannes hatte andere Pläne und kam nicht mit.
Da der Klempner erst für drei Uhr zu erwarten war, hatten wir Zeit erst mal zu Mittag zu essen. Unser Lieblingsrestaurant war zwar zu, es gibt aber dort in der Nähe noch ein weiteres gutes Restaurant. Einziges Problem, meist muss man (lange) warten, bis man einen Tisch bekommt.


Wir überbrückten die Wartezeit mit einem sehr leckeren Salada de Polvo


Als wir dann einen Tisch hatten bestellten wir Arroz de Tamboril e Marisco


Dann gings zur Verabredung mit dem Klempner, der gleich mehrere Probleme entdeckte.
Ein Teil konnte gleich gelöst werden, für den Rest musste er erst ein Ersatzteil beschaffen und damit am nächsten Tag wieder kommen.

Danach sahen wir uns etwas in der Gegend um. Die ersten Blümchen blühten schon auf den Wiesen. Somit wird der Frühling wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen, auch wenn der Wind heute noch recht kalt war.





Die Heizung lief inzwischen auch, so dass wir hofften das Haus nach dem Abendessen in einem etwas wärmeren Zustand anzufinden.






Auch abends mussten wir wieder auf einen Tisch warten. Diesmal verkürzten wir die Zeit mit einem Salada de Ovas.





Danach gabs Sapateira, ich vergass aber davon ein Foto zu machen.

Zurück im Haus merkten wir, dass die Heizung doch nicht funktionierte, also nochmal an den Knöpfen rumgedrückt, bis es endlich langsam warm wurde.

Am nächsten Morgen waren die Heizkörper schon wieder kalt. Es schien aber die Sonne und die Kälte drinnen störte nicht weiter, wir suchten uns einfach draussen ein sonniges Plätzchen. Dann kam auch schon der Klemper, tauschte das Ersatzteil aus und kümmerte sich um die Heizung (sie hatte sich abgeschaltet, da der Druck zu hoch gewesen war).

Danach machten wir einen Strandspaziergang.





Die Hunde gehören nicht zu uns, waren aber sympatisch




Die Meerluft sorgte dafür, dass wir Hunger bekamen. Es war inzwischen schon fast vier Uhr und so mussten wir diesmal nicht warten im Restaurant. Dafür gabs ein anderes Problem, es gab keinen Fisch.





Wir wurden aber auch so satt, bestellten wir halt diese leckeren Gerichte. 


Ameijoas a Bulhão Pato

 und 

Camarão frito



Danach war sogar noch Platz für ein Stück Ananas





Mit diesem Blick verabschiedeten wir uns von der Alentejoküste.




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