Mittwoch, 9. September 2015

LISB-ON Jardim Sonoro

Am 5. und 6. September fand dieses Festival zum zweiten Mal im Parque Eduard VII statt und Familie und Freunde verschwatzten mich, doch mit ihnen dorthin zu gehen. Dabei bin ich kein grosser Fan dieser Art Dance Music und würde mir die Musik wohl kaum im Radio oder auf CD anhören oder in eine Disco gehen, um dort abzutanzen. Open air im Park fand ich aber gut, also kaufte ich mir einen Pass und kam mit.



Am esten Tag wollten wir uns unbedingt Nicolas Jaar ansehen,

Bei Nicolas Jaar wars richtig voll.

Also machten wir uns entsprechend früh auf zum Festival. Am Eingang erwartete uns schon die erste Schlange wegen Taschenkontrolle. Es dauerte etwa zwanzig Minuten, bis wir hier durch waren. Dann mussten wir die Tickets gegen Armbänder umtauschen, was erstaunlicherweise recht schnell ging. Nächste Schlange dann zum Aktivieren des Chips auf dem Armband und gleich darauf eine grosse Schlange, um Geld auf den Chip zu laden. Denn Essen und Getränke konnte man nicht mit Bargeld bezahlen, nur über den Chip. Alles in allem standen wir mehr als eine dreiviertel Stunde an verschiedenen Stellen an, bis wir dann endlich auf dem Konzertplatz ankamen. Im Nachhinein gesehen hatten wir noch Glück, nach den Kommentaren, die ich gelesen haben, haben Leute bis zu anderthalb Stunden auf den Einlass gewartet.
Und alles nur, weil die Veranstalter nachträglich weitere 500 Tickets ausgaben, obwohl das Festival schon ausverkauft war. Darauf waren natürlich auch die Essens- und Getränkestände nicht ausgelegt, so dass man dort auch wieder lange anstehen musste. Dazu kamen dann noch ein paar chico-espertos, die meinten sich mal einfach vorne reindrängeln zu können. Aber da waren sie bei mir an der falschen Stelle :-)
Die Veranstalter ernteten viele negative Kritk am ersten Tag und haben daraus gelernt. Am zweiten Tag lief alles glatt ohne grosses Anstehen.

Das Festival an sich hat einen riesen Spass gemacht.
Richtig gute Dance Musik im Park bei schönem Wetter zu hören, den Leuten zuzuschauen, wie sie abtanzten und auch selber ein bisschen rumzuhopsen.

Konzert mit Drohne

Jazzanova spielten am Sonntag

ebenso Todd Terje

den Leuten zuzuschauen, wie sie abtanzten und auch selber ein bisschen rumzuhopsen.

Der Mann rechts hopste besonders viel und schwang mit den Armen,
dadurch hatte er dann auch reichlich Platz um sich rum :-)


Die Lichtspiele an den Bäumen waren auch sehr schön.




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