Dienstag, 3. November 2015

Zähne - Dinner - Konzerte - Filme

Die Woche war richtig viel los.

Dienstag vormittag hatte ich den nächsten Zahnarztbesuch. Es wurde eine längere Prozedur, aber nun sind erst mal alle Zähne an der richtigen Stelle. Allerdings muss ich mich erst daran gewöhnen, ist schon etwas anders als mit dem Provisorium.

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Liebe Menschen waren an der Algave in Urlaub und verbrachten die letzten beiden Tage vor der Rückreise nach Deutschland in Lissabon. So verabredeten wir uns mittwochs zum Abendessen in der Pizzaria Mercantino am Chiado. Ich hatte schon die leckere Pizza im Mercantino Alvalade gekostet, am Chiado schmeckt die Pizza genau so gut.
Danach waren die Gäste zu müde für einen Spaziergang durchs Bairro Alto und machten sich per Taxi zum Hotel auf. Wir hatten Karten für das Konzert von Jessica Pratt im Aquarium der Galerie Zé dos Bois.




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Donnerstags trafen wir uns wieder zum Essen (freitags war der Rückflug), diesmal im Restaurant ihres Hotels. Das Restaurant kannte ich von vorherigen Besuchen und war bisher immer zufrieden. Bei diesem Besuch lief allerdings so einiges schief, aber wenigstens das Essen war gut.


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Für Freitag hatten wir schon im Vorfeld Karten für den Film DEAD SLOW AHEAD von Mauro Herce des Festivals DOC Lisboa besorgt. Von den Filmen, die ich bei dem Festival DOC gesehen habe, hat mir dieser weitaus am besten gefallen. Er gewann übrigens auch den FCSH Award for Best First Feature Film comprising Competitions and New Visions.




Danach trafen wir uns mit Freunden in der Brasserie de L'Entrecôte am Campo Pequeno. Wir hatten zwei Voucher (2 entrecôte für den Preis von 1) aus der TimeOut, so wurde der Restaurantbesuch nicht all zu teuer. Es schmeckte lecker wie immer und wir verbrachten einen sehr netten Abend.


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Samstag hatte ich Kontrastprogramm.
Zuerst war ich im grossen Auditorium des Gulbenkian zur Übertragung der Oper Tannhäuser (Met Opera Live in HD). Die Vorstellung war schon seit Monaten ausverkauft, aber meist werden ein paar Tage vorher noch zurückgegebene Karten angeboten, so auch diesmal. Die Ouvertüre, die Chorgesänge und Wolframs Lied an den Abendstern, gesungen von Peter Mattei, haben mir am besten gefallen.


Danach fuhr ich ins Centro Cultural de Belém zum Konzert von Cat Power, Pseudonym der Amerikanerin Chan Marshall. Was ich vorher nicht wusste, der erste Teil des Konzertes wurde von Appaloosa bestritten. Wie jemand so die Töne nicht treffen kann, ist schon erstaunlich.
Für diesen eher schrecklichen Beginn wurden wir dann aber von Cat Power entschädigt, sang sie doch etwa zwei Stunden lang, ohne grössere Pausen, selbst den Applaus unterbrach sie gleich, indem sie ein neues Lied anstimmte.




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Der Sonntag war verregnet. So fuhren wir nicht zur Ausstellung Amadora BD, hoffentlich können wir das nächste Woche nachholen.  Immerhin schafften wir es abends ins Cinema São Jorge zu Ornette - Made in America, dem letzten Film, den wir bei der diesjährigen DOC ausgesucht hatten.



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