Dienstag, 2. Februar 2016

Lichtmess und Woche 4

Heute ist Lichtmess.

„Mariä Lichtmess,
spinne vergess‘,
bei Dag ze Nacht gess’.“

Früher gingen die Leute aus dem Dorf am Abend des 2. Februar in die Kirche und holten sich den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten. Meine Oma hat mich immer mitgenommen, als ich noch klein war. Ich kann mich aber nicht erinnern, ob's geholfen hat. 

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Am letzten Mittwoch begann das Filmfestival KINO



Im Cinema São Jorge werden bis morgen Filme aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz gezeigt. In der Cinemateca läuft noch bis Donnerstag die Retrospektive mit Filmen von Rosa von Praunheim.
Gesehen habe ich bisher den Eröffnungsfilm Die Lügen der Sieger von Christoph Hochäusler. Ich fand ihn nicht schlecht, unnötige Parallelhandlungen, wie die Spielsucht des Journalisten etc. hätte man aber weglassen können. Johannes dagegen hat der Film überhaupt nicht gefallen.

The Cut von Fatih Akin lief Freitag abend sehr spät im kleinen Saal des Kinos. Das Thema ist interessant, der Hauptdarsteller Tahar Rahim kann den Zuschauer aber nicht in seinen Bann ziehen in seiner Rolle als Nazaret Manoogian

Sonntag war ich gleich zwei Mal im Kino. Zuerst schaute ich mir Eltern von Robert Thalheim an. Der Film ist recht unterhaltsam.
Später am abend sah ich aus der Reihe Neue Perspektiven die beiden Filme Ein idelater Ort von Anatol Schuster und Bube Stur von Moritz Krämer. Es war eine Doppelsession und ich bin eigentlich nur wegen Ein idelater Ort hingegangen, einfach weil mir die Fotos so gut gefallen haben. Beide Filme sind aber schon sehenswert.
Morgen läuft der Abschlussfilm Superwelt. Mal schauen, ob ich dafür Karten bekommen kann.

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Meg Stuart war am Wochenende im Theater Maria Matos zu Gast mit ihrem Stück Hunter. Im ausverkauften Theater war mal wieder die sehr unbequeme "Bancada" aufgebaut. Das Stück ist aber sehr sehenswert.




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Samstag vormittags trafen wir uns mit Freunden am Martin Moniz. Hier wurde das neue chinesische Jahr, das Jahr des Affen, gefeiert. Leider wurde viel zu viel geredet, bevor es mit dem eigentlichen Spektakel losging. 





Da wir Hunger hatten und es dort nichts zu essen gab, machten wir uns auf Richtung Mouraria. 

Mouraria


Mouraria

Am Intendente war auch alles geschmückt

Hier waren alle Restaurants voll, so dass wir am Schluss in der Marisqueira do Lis auf der Avenida Almirante Reis landeten.

Am späten Nachmittag waren wir zu einem kurzen Konzert auf der Feira Morta in Parede, sehr alternativ diese Veranstaltung. Wenn nicht Freunde von uns dort gespielt hätten, hätte ich davon gar nichts gewusst.




Abends gings zu einem Geburtstagsessen mit vielen Leuten zur Bio-Pizza. Das war lustig und unterhaltsam. Die Pizza war auch nicht schlecht. Danach machte ich mich zu Fuss auf den Heimweg, ein bisschen Bewegung nach dem ganzen Essen tat gut. 

Warten auf die Pizza

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