Montag, 7. März 2016

WMDEDGT 03/16

Am 5. jedes Monats möchte Frau Brüllen wissen: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? (WMDEDGT).
Hier also mein 5. März.

Da Samstag war, bin ich erst spät aufgestanden.
Wäsche zusammelegen, Frühstück machen, JF kümmerte sich um den Orangensaft.
Nach dem Frühstück ein bisschen lesen, dann duschen und anziehen.

Zum Kino fahren und Voucher in Eintrittskarten umtauschen. Das Festival Monstra läuft gerade in mehreren Kinos der Stadt und auf meiner Ansehliste stehen einige Filme. Jetzt habe ich Kinokarten für Kahlil Gibran’s The ProphetSarusuberi: Miss Hokusai und When Marnie Was There.

Auf dem Heimweg Wochenendzeitungen kaufen und nötige Sachen im Supermarkt besorgen.
Wieder zu Hause kochte ich erst mal einen Tee und aß eine Kleinigkeit.

Gegen 18.30 Uhr gings mit dem Taxi zum Chiado. Um 19.00 Uhr waren wir mit Freunden in der Mini Bar verabredet. Das Essen ist dort zwar recht teuer, aber sehr lecker.

Nachdem wir uns durch die Karte probiert hatten, gings nach nebenan ins Theater São Luiz.
Cabul von Rui Horta steht auf dem Programm.
Das Publikum sitzt auf Rollstühlen auf der Bühne, zwischendrin sind Paletten aufgebaut, auf denen sich der Schauspieler bewegt, wenn er nicht zwischen dem Publikum durchläuft. Das Orchester (Orquestra Metropolitana de Lisboa unter der Leitung von  Pedro Amaral) sitzt links; die Werke Piano and String Quartet und For Samuel Beckett von Morton Feldman werden gespielt.



Basis des Stückes ist der Monolog aus Heiner Müllers Drama Der Auftrag, allerdings von Rui Horta abgeändert. Während sich bei Heiner Müller Sasportas (gespielt von Pedro Gil) in Peru wiederfindet, wenn die Fahrstuhltür aufgeht, hat Rui Horta das Geschehen nach Kabul in Afghanistan verlegt. Kabul, als Metapher für einen der gefährlichsten Orte der Welt.
Nach der Aufführung gab es noch ein Gespräch mit Rui Horta, Pedro Gil und  Pedro Amaral.


Danach gings gleich nach Hause, lud das nasskalte Wetter doch gar nicht zu einem Spaziergang durchs Bairro Alto ein.

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