Mittwoch, 27. Juli 2016

Hitze in Évora

Zur Ausstellung “Todo o Património é Poesia" (Everything is a story) machten wir uns am Samstag auf nach Évora.
Als wir das Wochenende planten, wussten wir noch nicht, dass uns dort etwa 38 Grad erwarten würden. Zum Glück hatte unser B&B, Casa do Escritor, ein Schwimmbad, in dem wir uns abkühlen konnten.

Nach der Ankuft deponierten wir unsere Sachen im B&B, denn die Zimmer waren noch nicht fertig, parkten das Auto und liefen ein bisschen durch die Stadt, immer auf der Suche nach Schatten.
Zum Mittagessen gingen wir ins Restaurant Café Alentejo in der Nähe des Praça do Giraldo. 



Unser Nachtisch

Danach gings zur Fundação Eugénio de Almeida, wir waren übrigens die einzigen Besucher dort.



Die Ausstellung, die die Bedeutung des Kulturerbes in der Gegenwart hinterfragt und reflektiert, lockte mit einem Werk des chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Über das Goehteinstitut in Lissabon wusste ich, dass auch Clemens Von Wedemeyer dort ausstellte, dessen Werk mir am besten gefallen hat.

Ein paar weitere Fotos sind noch in der Kamera. Wirklich gesehen haben muss man diese Ausstellung meiner Meinung nach nicht.

Zurück in unserem sehr netten B&B Casa do Escritor konnten wir uns endlich abkühlen.


Die kleine Fledermaus hat das wohl auch versucht, ist dem Wasser aber zu nahe gekommen.



Im Schatten liess es sich hier sehr gut aushalten.

Abends hatten wir einen Tisch im neu eröffneten Restaurant Enoteca da Cartuxa reserviert.




Wir hatten "atum corado, curgete e orégãos (Thunfisch, Zucchini und Oregano)", "cogumelos gratinados com queijo de ovelha e hortelã (Gratinierte Champignons mit Schafskäse und Minze)", "farinheira corada, favas, gengibre e pimento (Farinheira mit dicken Bohnen, Ingwer und Paprika)", "salada de coelho assado, avelãs, maçã e tomate seco (geschmorte Kaninchensalat, Haselnuss, Apfel und getrockneten Tomaten)".


Für einen Nachtisch war noch Platz

Und ein Café zum Schluss durfte auch nicht fehlen

Essen und der Wein waren hervorragend und der Service war auch sehr gut.


Danach spazierten wir durch das immer noch warme Évora




zurück zu unserem B&B, wo sich Johannes eine weitere Abkühlung im Schwimmbad gönnte.

Am nächsten Morgen besuchten wir uns nach einem leckeren Frühstück die Kathedrale Sé de Évora. Wir wagten uns trotz Hitze auf den Turm. (Bilder werde ich hier noch hochladen.)

Im Pipa Roza nahe Praça do Giraldo assen wir zu Mittag Ein Gaspacho alentejano war bei der Hitze genau das Richtige, dazu gab es Pataniscas und weitere Kleinigkeiten.
Dann holten wir das Auto aus der Garage, unsere Sachen im B&B ab und machten uns auf den Heimweg. In Lissabon gabs nämlich noch ein paar Segelschiffe zu bestaunen (Tall Ships Races), aber auch diese Bilder sind noch in der Kamera.

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